Montag, 3. Oktober 2011

Potluck

Potluck!
I think it's a great concept.
Everybody brings either a dish, something to drink or has to sing.
So Sandy, who invited us, had a lot to eat and a lot to drink for all of us.
So, jetzt ist es 4 Uhr, mein Laptop sagt etwas anderes, aber dem vertrau ich nicht mehr.
Ich hab arge Deutsch-Probleme. But I still want to write a blog-entry...
Thats never going to work!
Thats why, I will just post some pics of the previous nights..

Zum Beispiel von einer Dinnerparty bei einem Italiener. (Als ich mit Claudia telefoniert hab, war ich auf dem Weg dort hin.)
Es gab Spagetthi mit Erdäpfel. So cool! Jack hatte das dieses Jahr in Genua und hat davon geschwärmt. Und es ist wirklich gut!






Dann am nächsten Abend Kino im bunten Gebäude. Das Farbschema ist von einem Universitätsprofessor .

Dann: Christiania feiert 40 Jähriges Jubliäum! 40 Jahre besetztes Gebiet mitten in Kopenhagen. So cool! Ich war nur kurz dort, aber es gab überall Lichter (ich mag Lichter) und Musik!
Im Loppen (eine Woche davor gabs dort MyRobotFriend zu hören) spielte eine Space-Metal-Band. Verrückt!!









Oh und hier: Wenn man genau hinschaut sieht man einen Hund, der seinem Herrchen die Einkaufstasche trägt - honestly!!!

Sonntag, 2. Oktober 2011

Experiment 2: Putzmittel selber kochen

So, jetzt ist es soweit!
1. Das Badezimmer gehört wirklich mal ordentlich geputzt!
2. Wir haben bereits alle Zutaten zuhause: Wasser, Soda, Zitronensäurepulver und Schmierseife. Plus Bio-Brennspiritus für weitere Projekte.

Nachdem wir eigentich gar keine Putzmittel hier haben, hab ich die Chance ergriffen und mich im Internet etwas schlauer gemacht. Genauergenommen hab ich nur ein pdf konsultiert. Es heißt schlicht weg "Stichwort: Reinigen" und ist vom Öko-Forum der Stadt Luzern. hier der link.

Die Kochanweisung leutet in etwa so:
"Wasser aufkochen. Soda darin auflösen, fünf Minuten warten. Zitronen- säure beigeben, umrühren. Schmierseife einrühren, in Kunststoff-Flasche abfül- len und deutlich beschriften!
Tipp: feiner Geruch durch Beigabe einiger Trop- fen eines natürlichen ätherischen Öls (z.B. Zitronenöl)"


Also dann mal los:
Wasser aufkochen - erste Hürde: unser E-Herd schaltet sich des öfteren in den Panikmodus, das heißt erstmal warten oder die Bedienungsanleitung lesen - wir entscheiden uns für warten

Soda darin auflösen - ein bisschen Unbehagen macht sich breit und seltsamer Geruch.. - event. nur Einbildung

5 min warten - währenddessen nochmal nachgelesen was über Soda im pdf steht:
         +    natürlich vorkommendes Mineralsalz (Natriumkarbonat)
          +    guter Wasserenthärter
         +    rascher biologischer Abbau
         +    Verstärkung der Reinigungswirkung von Seife
         -    Vorsicht bei Haut- und Schleimhautkontakt (Giftklasse 5)

    Schnell zum Waschbecken und ordentlich Hände gewaschen. Bin dabei seltsames kribbeln am  Rücken zu ignorieren (hab mich vor dem waschen dort gekratzt..)


12 min. später: Soda löst sich einfach nicht auf, dafür schreit die Waschmaschine bereits danach ausgeräumt zu werden.


Ahhhh mein linkes Aug juckt und ich trau mich nicht mehr kratzen.....



So, das unaufgelöste Soda ignoriert und einfach Zitronensäure dazu. Tatsächlich hats ein bisschen zu sprudeln begonnen. Und: das Soda hat sich aufgelöst.
 Dann noch Schmierseife dazu und staunen wie alles ganz milchig wird.


Abfüllen...
 ..und voilà!

Jetzt müssen wir nur noch putzen...
...wahrscheinlich nächstes Wochenende.

Freitag, 30. September 2011

Expedition II - 3-tägige Kanutour in Jütland

So, jetzt komm ich endlich dazu ein paar Fotos von unserer Kanutour zu posten. Es war wirklich traumhaft. Das Wetter ist seit dem Wochenende auf Sommer eingestellt und entschädigt die Dänen für den 2. feuchtesten Sommer, seit es hier Wetteraufzeichnung gibt.
Sarah und Rebekka haben das im Wahnsinns-Regenwetter Anfang Juli mitbekommen und immer noch sind Geschäfte und Firmen mit Reinigung und Reperaturen beschäftigt.
Heute zum Beispiel hat es jedoch 22° - ein Traum wird war!

Nun aber zur Tour:
Jütland ist der große Teil Dänemarks, den man auf Europakarten immer als erstes mit Dänemark verbindet, also dieses Zipferl nördlich von Deutschland.

Die Tour-Karte (Ry->Langå)



Tag 1:
Zuerst gings mit dem Fahrrad zum Bahnhof um unsere knapp 4-stündige Zugfahrt anzutreten.
In Ry angekommen haben wir uns noch mit dem Wichtigsten an Proviant eingedeckt, naja und mit ein bisschen Schnapps - laut Jack ein wichtiges Utensil auf Outdoor-Unternehmungen. 

In Ry laufen die Supermarkt-Preistafeln mit Solarenergie, es gibt ein kleines Kino und die Post wird mit dem Rad ausgetragen.




Der Kanuverleih funktioniert hier in der Regel so, dass man ein Kanu bestellt, an einem ausgemachten Ort abholt und am ausgemachten Endpunkt abgibt. Wir haben keinen einzigen Kanu-Verleih-Angestellten persönlich getroffen, aber wie erwartet lag unser Kanu einfach so am Seeufer für uns bereit.



Für weite Strecken war niemand zu sehen, nur wir, Seewasser und zeitweise stürmischer Wind.



Besonders beeindruckend war der Blick vom See auf Dänemarks höchsten Berg, den Himmelbjerget (ich schätze, das bedarf keiner Übersetzung). Auf stolzen 143 Meter über dem Meeresspiegel überragt der Himmelsbjerget-Turm die umliegenden Seen.






Tag 2:
Nachdem wir am Vorabend wieder ein Kapitel aus "Die Schatzinsel" gelesen haben, machten wir uns heute auf, um auf einer echten Schatzinsel einen Cache zu bergen!


Immer mehr Häuser und Boote waren vom Kanu aus zu sehen, bis wir in der Stadt Silkeborg eine Kanuschleuse passierten.





Endlich unterstützt uns die Strömung ein wenig und wir schaffen es doch noch bis zum Campingplatz, entscheiden uns aber dafür etwas weiter stromaufwärts im Wald zu übernachten.






Tag 3:
Da wir am erste Tag etwas spät aufgebrochen waren, stand uns am Sonntag anstelle einer als durchschnittlich mit 15 - 20 km langen Tagestour noch ein 37 km langer Wasserweg bevor. Leider mussten wir bald feststellen, dass uns die Strömung weit weniger gut gesonnen war, als noch am Vortag.







Nach einiger Anstrengung sind wir dann doch noch rechtzeitig in Langå angekommen.

Spät Abends dann zurück in Kopenhagen wurden wir von einer Polizeiblockade am direkten Heimweg gehindert. Wir vermuten Bandenkriege in Nørrebro (auch Nørrebronx genannt). Jack hat das gleich zwei Sorgen beschert:
1. Hoffentlich merkt niemand, dass ich mein Rücklicht nicht dabei habe.
2. Hoffentlich schaffen wir es noch rechtzeitig in den Supermarkt.